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B-Streptokokken in der Schwangerschaft

Was sind B-Streptokokken?

B-Streptokokken sind Bakterien, die bei vielen Menschen im Darm- und Genitalbereich vorkommen. Bei jeder dritten bis vierten schwangeren Frau können B-Streptokokken nachgewiesen werden, die für die Schwangere selbst allerdings keine Gefahr darstellen.

Wie können B-Streptokokken meinem Kind schaden?

Die Bakterien können während der Geburt auf das Kind übertragen werden, ein vorzeitiger Blasensprung erhöht diese Gefahr. Erfolgt eine Infektion des Neugeborenen, kann diese zu einer Lungenentzündung, Blutvergiftung oder einer Hirnhautentzündung mit schweren Spätfolgen führen. Die Häufigkeit einer solchen Infektion hat in den letzten 20 Jahren zugenommen.

Wie kann man feststellen, ob Streptokokken vorliegen?

Anhand eines gynäkologischen Abstriches können Streptokokken nachgewiesen werden. Der Abstrich sollte zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Wie kann ich mein Kind vor einer Infektion schützen?

Während der Schwangerschaft werden B-Streptokokken in den meisten Fällen nicht behandelt, da sie kein besonderes Risiko darstellen und sich in vielen Fällen erneut ansiedeln würden. Eine Streptokokkeninfektion des Neugeborenen kann durch die Verabreichung eines Antibiotikums während der Geburt verhindert werden.

Wer trägt die Untersuchungskosten?

Die Kosten für diese Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Sie sind von den werdenden Eltern selber zu tragen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Frauenärztin bzw. Ihren Frauenarzt.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind alles Gute!

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